Freiwillige Feuerwehr Rohr

WAPPEN-01Die Freiwillige Feuerwehr in Rohr wurde 1875 gegründet. Der dazugehörige Feuerwehrverein erst im Jahr 2014. Aktuell hat die Wehr mehr als 30 aktive Mitglieder, der Feuerwehrverein sogar mehr als 80 Mitglieder.

 

 

Feuerwehrmannschaft

ffw_rohr

 

Geschichte

2017
Die 2015 begonnene Modulare Truppausbildung wird nach zwei Jahren und weiteren Übungseinheiten im Ausbildungs- und Übungsdienst mit einer erfolgreichen Prüfung abgeschlossen.

2016
Nach längerer Pause wird wieder ein Leistungsabzeichen im Löschaufbau abgelegt.

2015
Das 140-jährige Jubiläum der Freiwiligen Feuerwehr Rohr wird mit einem Festumzug und anschließendem Festzeltbetrieb groß gefeiert. Des Weiteren schließen die Jugendlichen der Feuerwehr das Basismodul der Modularen Truppausbildung (MTA) erfolgreich ab.

2014
Am 3. Mai wurde der Verein der Freiwilligen Feuerwehr Rohr gegründet.  Aufbau einer neuen Jugendmannschaft mit erstmals weiblicher Beteiligung. Ende August nehmen Jugendliche der Rohrer Feuerwehr erfolgreich an der bayrischen Jugendleistungsprüfung teil.  Die diesjährige Großübung mit den anderen Wehren findet in Buchersried statt.

2013
Am 30. Mai findet nach 45 Jahren wieder eine Fronleichnamsprozession statt. Dabei sperrt die FFW die Straßen und nimmt mit der Standarte am Umzug teil. Am 3. Juni beteiligt sich die Rohrer Feuerwehr beim Hochwassereinsatz in Rohrbach. Die diesjährige Gemeinschaftsübung findet am 18. August in Gambach (Riedl Halle) statt.

2012
Am 30. Mai musste aufgrund eines kurzen, aber heftigen Regen die Gambacher Straße bis zum Königer gereinigt werden. Die Gemeinschaftsübung fand am 6. Juni in Rinnberg (Ertlmeier) statt. Am 23. Juni musste die Feuerwehr zu einer Türöffnung ausrücken. Die Feuerwehr nimmt an der Einweihung des Mehrzweckfahrzeuges in Rohrbach teil.

2011
Die Großübung findet am 1. Juni in Waal statt. Das Brandobjekt ist der Aussiedlerschweinestall vom Preitsameter. Am 19. Oktober werden langjährige Feuerwehrmitglieder für ihre 25-jährige Dienstzeit geehrt.

2009
Am 11. Juni findet die Großübung in Fahlenbach statt. Am 11. November werden langjährige Feuerwehrmitglieder für ihre 25-jährige und 40-jährige Dienstzeit geehrt.

2008
Nach zehn Jahren findet wieder ein Faschingsumzug in Rohr statt, bei dem sich die Feuerwehr mit einem Wagen mit dem Thema „Rauchverbot“ beteiligt und den Getränkeausschank übernimmt. Am 14. August findet die Großübung in Gambach statt.

 2007
Im Januar wird wieder ein Erste Hilfe Kurs im Feuerwehrhaus abgehalten. Die diesjährige Großübung findet in Rinnberg statt. Das Brandobjekt ist die Werther Halle. Die FFW Rohr nimmt am 30-jährigen Gründungsfest der Blaskapelle Rohrbach teil.

2006
Am 10. März muss die Feuerwehr zum Hochwassereinsatz aufgrund Regen und Schneeschmelze nach Rohrbach ausrücken.

Am 13. Mai wird die 2003 erhaltene Pumpe und der Feststadel eingeweiht sowie die Nachfeier zum Schmellerfest 2005 abgehalten. Am 22. Juni müssen aufgrund eines Unwetters die Straßen gereinigt werden. Im selben Jahr nimmt die Feuerwehr an der 50-jährigen Gründungsfeier des DJK Rohrbach, dem 25-jährigen Gründungsfest des Angelsportvereins Rohrbach, der Fahrzeugweihe in Fahlenbach sowie dem Wettschießen anlässlich des 40-jährigen Bestehens des Schützenvereins Eichenlaub teil. Am 18. Oktober wird die Sirene auf Funkalarmierung nachgerüstet.

2005
Im März / April wurde am Feuerwehrhaus der Feststadel angebaut. Am 1. Mai wurde bereits das 1. Maibaumfest im neuen Feststadel abgehalten. Die Feuerwehr nimmt am 130-jährigen Gründungsfest der FFW Fahlenbach teil. Am 7. August findet zum 220. Geburtstag von Johann Andreas Schmeller ein Fest in Rinnberg (Randelshofer) statt. Das Weinfest entfällt deshalb in diesem Jahr.

2004
Im April wird die Küche durch eine neue ersetzt. Am 13. August mussten nach starkem Unwetter die Straßen gereinigt werden.

2003
Anlässlich 125 Jahre Kirche und 200 Jahre Pfarrhaus in Rohr wurde am 27. Juli im Pfarrgarten ein großes Fest aller Vereine von Rohr und vom Pfarrer abgehalten. Die Feuerwehr verkaufte dabei den Wein. Die Feuerwehr erhielt eine neue Pumpe TS8/8. Am 6. Juni und 24. Juli musste die Straße nach starken Gewitterregen abgespritzt werden.

2002
Die Großübung fand wieder in Rohr statt, das Brandobjekt war der Hof vom Maier. Teilnahme am Schmeller-Gedenkzug nach Rinnberg am 29. September.

2001
Es wurde eine Leistungsprüfung der Stufe VI sowie IV abgelegt. Die Rohrer Feuerwehr nimmt an der Fahrzeugweihe (LF8) und der Vereinsheimeinweihung in Rohrbach teil.

2000
Die diesjährige Großübung findet in Waal statt. Die Feuerwehr nimmt am Gründungsfest der FFW und Schützenverein Puch, der Pumpenweihe in Gambach und der Einweihnungsfeier des Dorfheims in Fahlenbach teil.

Am 5. August wurde anlässlich des 125-jährigen Bestehens der Feuerwehr ein Fest gehalten. Dazu wurde das Festzelt des Schützenvereins hinter dem Feuerwehrhaus aufgebaut (12 x 28 Meter). Um 17.00 Uhr wurde ein Festgottesdienst gehalten mit anschließendem Kirchenzug mit den Dorfvereinen und den Feuerwehren der Gemeinde.

Am 31. August brannte die Hopfendarr beim Schöffmann.

1999
Am 24. Mai in der Früh um 1.00 Uhr heulte die Sirene und wir mussten nach Vohburg ausrücken. Die Donau hatte das größte Hochwasser aller Zeiten. Unsere Wehr pumpte das durch die Sandsäcke durchsickernde Wasser von der kleinen Donau zurück, füllte Sandsäcke und half beim Sichern des Donaudammes, der an mehreren Stellen aufweichte und zu brechen drohte. Im Einsatz waren das THW, das Rote Kreuz, die Bundeswehr und die Feuerwehren des gesamten Landkreises. Dieses hatte sich gelohnt, denn der Damm konnte trotz der fast aussichtsloser Lage gehalten werden und so größerer Schaden für Vohburg vermieden werden. In Neustadt jedoch brach der Damm und verursachte eine große Überschwemmung. Der Einsatz dauerte für uns 42 Stunden, 16 Mann waren beteiligt.

Die Großübung fand am 2. Juni in Fahlenbach statt. Die Feuerwehr nahm 1999 an der Fahnenweihe der FFW Langenbruck und dem 30-jährigen Gründungsfest des Stockclub Gambachs teil.

1998
Neuwahl des Kommandanten, nach 18 Jahren übernimmt Peter Hartl das Amt des 1. Kommandanten von Albert Schweiger und Erwin Schöffmann das Amt des 2. Kommandanten von Robert Mair.

Das Feuerwehrhaus wurde heuer außen komplett neu geweißelt, die Fenster gestrichen, und eine gebrauchte Küche (aus der Rohrbacher Schule) eingebaut. Der Boden der Küche wurde neue gefliest. Am 24. Mai wurde am Gründungsfest der FFW Rohrbach teilgenommen.

1997
Das Weinfest wird in diesem Jahr von den Holzsägern übernommen und das erste Mal von der Feuerwehr abgehalten. Die Feuerwehr nimmt an der Fahnenweihe der FFW Winden, dem Gründungsfest vom Krieger- und Veteranenverein Rohrbach, Gründungsfest der Blaskapelle Rohrbach und der Standartenweihe in Wolnzach teil.

1996
Am 13. April wurden Leistungsprüfungen abgelegt. Teilnahme an der Fahnenweihe der Theatergruppe Langenbruck und der FFW Eschelbach.

1995
Beim Hartl (Gschlößlmo) in Rinnberg steigen Rauchschwaden aus dem Keller, die Feuerwehr wird alarmiert. Rohrbacher Atemschutzträger stellten fest, dass nur das Rauchrohr vom Heizungsofen sich vom Kamin gelöst hatte. Am 2. Juli nimmt die Rohrer Feuerwehr an der Fahnenweihe der FFW Ehrenberg teil. Im Sommer musste 2x nach Unwettern die Straße Richtung Gambach abgespritzt werden.

1994
Am 27. März wurde das Leistungsabzeichen Gold abgelegt.

13./14. April füllte die Rohrer Feuerwehr beim Jahrhunderthochwasser an der Ilm Sandsäcke in Rohrbach ab.

Am 18. August brannte in der Gambacher Kirche der Altar, eine alte, wertvolle Madonna verbrennt, die Rohrer Wehr rückte aus, wurde aber nicht mehr gebraucht.

1993
Teilnahme an der Fahnenweihe in Weichenried. Ehrung des Kommandanten Albert Schweiger für 25 Jahre Feuerwehr-Mitglied und 13 Jahre als Kommandant.

1992
Am 22. März brannte die Hopfenhalle von Bergmeier (Kaspar) nieder. Die Leistungsabzeichen Stufe I und III/1 wurden abgelegt. Die Großübung fand wieder in Rohr statt. Brandobjekt war das Anwesen von Georg Ertlmeier (Ziegler).

1991
In Rohrbach fand die diesjährige Großübung statt. An der Fahnenweihe in Hartacker wurde teilgenommen.

1990
Die Großübung fand in diesem Jahr in Waal statt. Das Leistungsabzeichen Silber/I wurde abgelegt. Am 8. August war wieder ein Hochwasser zu verzeichnen, die Feuerwehr spritzte die Straße ab. An Fahnenweihen der FFW Wöhr und FFW Hettenshausen wurde teilgenommen.

1989
Die Großübung wurde am 28. Juni 1989 in Fahlenbach abgehalten. Brandobjekt war der alte Wirt. An der Fahnenweihe der FFW Ilmendorf am 23. Juli 1989 wurde teilgenommen.

Bei einem heftigen Wolkenbruch (85 Liter / m²) gab es das schlimmste Hochwasser seit Menschengedenken. Das Unwetter begann um ca. 17.00 Uhr Sonntagnachmittags am 06. August 1989 und setzte viele Keller unter Wasser, Erdrutsche gingen nieder, die Straßen verwandelten sich in reißende Flüsse. Die Feuerwehr pumpte Keller aus und spritzte die Straßen ab. Es waren auch auswärtige Wehren im Einsatz.

Im Winter 1989/90 wurde er Öltank hinter das Feuerwehrhaus verlegt, der Ölofen bekam eine zentrale Ölversorgung.

1988
Die Großübung wurde in Gambach abgehalten. An Fahnenweihen bei der FFW Ebenhausen und FFW Reichertshofen sowie den Schloßschützen Rohrbach wurde teilgenommen. Das Leistungsabzeichen Bronze wurde abgelegt.

1987
Der Umbau des Feuerwehrhauses wurde fertiggestellt. Außen wurde der Eingang mit einem Vorhäuschen versehen.

Von den Kommandanten der Gemeindefeuerwehren wurde beschlossen, einmal jährlich eine Großübung abzuhalten, die jedes Jahr in einen anderen Ort abgehalten wird und jede Feuerwehr in der Gemeinde beteiligt wird. Erstes Brandobjekt war das Anwesen Penker (Beische) in Rohr. Die Übung wurde am 16. Juni abgehalten.

Ebenso wurde in diesem Jahr an den Fahnenweihen in der FFW Pfaffenhofen, FFW Uttenhofen und dem 10-jährigen Gründungsfest der Jugendkapelle Rohrbach teilgenommen.

1986
Im Winter 86/87 wurde das Feuerwehrhaus umgebaut. Der Boden wurde gefliest und die Holzdecke montiert. Der jetzige Eingang mit Toilette war früher als Viehwaage vorgesehen, wurde aber nie ausgebaut, so dass er leerstand. Der Eingang war früher direkt von außen in den Gemeinschaftsraum. Toiletten waren keine vorhanden. So bot sich an den leeren Viewaagenraum als Eingang und Toiletten umzubauen. Im Nebenraum des Gemeinschaftsraumes wurde eine kleine Küche installiert, Warmwasserboiler installiert, eine Dreikammerklärgrube gesetzt. Früher dagegen war kein Wasser und Abwasseranschluss vorhanden. Der Umbau wurde von der Feuerwehr selbst ausgeführt die Kosten von der Gemeinde getragen.

1985
Die Feuerwehr will sich am Rohrer Dorffest beteiligen um ihre magere Kasse etwas aufzufrischen, zumal heuer ein größeres Fest wegen der Schmellerfeier geplant war. Michael Schweiger lässt die Schützen heuer nicht in seine Hopfenhalle, würde sich jedoch die Feuerwehr am Fest beteiligen und auf dem Festplakat an 1. Stelle stehen wäre er wieder bereit seine Halle zur Verfügung zu stellen. Ende März treffen sich Schützen und Feuerwehrler im Feuerwehrhaus um zu verhandeln. Bei der Verhandlung sagt ein damaliger Gemeinderat, dass die Feuerwehr nur mehr zwei Stunden nach den Übungen im Gemeinschaftsraum bleiben darf.

1984
Die Übungen wurden planmäßig abgehalten. Am 8. Juli wurde an einer Fahnenweihe in Puch teilgenommen, das Wetter war sehr heiß und durstig. Nachdem Festzug begann ein Streit zwischen den „Blauen“ (Feuerwehr) und den „Grünen“ (Schützen), der aus einem anfänglichen Spaß entstand.

1983
1983 wurde in Rohrbach und Sünzhausen an der Fahnenweihe teilgenommen.

Am 08.07.1983 musste nach zwei Unwettern in der Nacht die Straßen abgespritzt werden.

Mit zwei Gruppen (17 Mann) wurde am 02.07.1983 das Leistungsabzeichen der Stufe I (Bronze) erfolgreich abgelegt. Danach wurde im Feuerwehrhaus kräftig gefeiert.

1982
Am Faschingsdienstag (23.02.1982 um 20.00 Uhr) brannte beim Jungwirt das Wohnhaus. Der Brand war schnell unter Kontrolle, so dass nur ein Teil des Dachstuhls vernichtet wurde. Die Brandursache blieb unbekannt. Von der Gemeinde Rohrbach erhielten wir zehn Ausgehuniformen mit Mützen. Teilnahme an den Fahnenweihen Reichertshofen und Westenhausen.

Im Juni wurde das 1. Mal ein Dorffest in der Hopfenhalle von Schweiger Michael vom Schützenverein abgehalten. Im Sommer mussten mehrmals nach Unwettern in Rohr die Straßen abgespritzt werden. Der Schlauchmast, der immer noch am Platz des ehemaligen Feuerwehrgerätehauses (gegenüber vom Schöffmann) stand wurde am Feuerhaus aufgestellt.

Am 30. Oktober, ca. 21.00 Uhr brannte es beim Fersch in Gambach. Neben den Rohrern und Gambachern beteiligten sich noch vier auswärtige Feuerwehren. Stall und Scheune brannten ganz nieder. Noch nach zehn Tagen rauchte es aus den Trümmern.

Im Spätherbst wurde im Feuerwehrhaus ein Erste Hilfe Kurs abgehalten. Der Abschluss dieses Kurses wurde mit einem Spanferkelessen abgerundet.

1981
Die Übungen wurden planmäßig abgehalten. Am 14. Juni 1981 beteiligten wir uns an 110-Jahr Feier der FFW Eschelbach mit Fahnenweihe.

Das der kommende Samstag (Karsamstag) sowieso „Freinacht“ ist, beschließen einige Feuerwehrler einen Streich. Sie bauen einen Galgen und hängen eine Attrappe eines Feuerwehrmannes auf, mit der Aufschrift des „Verbrechens“: „Rohrer Feuerwehrmann, er saß länger als zwei Stunden im Gemeinschaftsraum“. Am nächsten Tag, Ostersonntag, kommt Bürgermeister Abel zu Kommandant Albert Schweiger und beide heben um ca. 13.00 Uhr vor einer versammelten Menschenmenge stillschweigend die „Leiche“ vom Galgen. Auch Bürgermeister Abel genehmigt nur mehr zwei Stunden im Feuerwehrhaus. Doch bald darauf ist eine Feuerwehrübung und die Feuerwehrmännern bleiben zum Trotz bis früh in den Morgen hinein sitzen und so bleibt alles beim Alten. Das halbe Dorf ist zerstritten und sogar Pfarrer Bruno Feß lässt an einen Gottesdient ein Extra-Vaterunser für den Dorffrieden beten.

Am 30. Juni ist das 300-jährige Schmeller-Jubiläum, das Festzelt steht in Rinnberg zwischen Inderst und Randelshofer. Nach dem Festgottesdienst zieht ein Festzug von Rohr nach Rinnberg, wo der Schmeller-Gedenkstein enthüllt wird. In diesem Jahr erhält die Feuerwehr von Sympathisanten viele Spenden, hauptsächlich Spanferkel, worauf einige aktive Jugendliche einen Grill bauen.

1980
Der Kommandant Rottmair Anton hat das 60. Lebensjahr erreicht und scheidet am 1. Januar 1980 aus dem aktiven Feuerwehrdienst aus. Er war seit 1937 bei der Feuerwehr und seit 1946 Kommandant.

1980 richteten wir unsere verstaubte und fast vergessene Standarte her und kauften uns Feuerwehrhemden. Zum 1. Mal wurde an einer Fahnenweihe in Gosseltshausen (100-jähriges Gründungsfest) teilgenommen. Da wir noch keine komplette Ausgehuniform besaßen liehen wir uns von der Gambacher Wehr Jacke und Mütze. Daraufhin wurde bei der Gemeinde Rohrbach Antrag auf Ausgehuniformen gestellt. Unsere Standarte (mit angezündeter Kerze) erntete viel humorvollen Beifall. 1980 nahm Rohr am Wettbewerb „Unser Dorf soll schöner werden“ teil und belegte den 1. Platz. Die Feuerwehr beteiligte sich aktiv an der Dorfverschönerung. Unter anderen besichtigte Landrat Dr. Scherg das Feuerwehrhaus.

1979
Die Mitglieder der Feuerwehr haben sich entschlossen die Leistungsprüfung in Bronze Stufe I abzulegen. Es wurde des Öfteren exerziert unter Anleitung von Kreisbrandmeister Schätzl Wolnzach. Während einer Übung am 2. August abends 8 Uhr brannte das Bienenhaus von Röhl. Es war nichts mehr zu retten. Es verbrannten zehn Bienenvölker. Der Schaden ungefähr 4.000 Mark. Am 4. August abends 18.30 wurde dann die Leistungsprüfung abgelegt. Als Schiedsrichter waren Kreisbrandrat Siebenhändl, Kreisbrandmeister Schätzl und Kommandant Höflinger. Die Prüfung wurde sehr gut abgelegt. Hernach wurde beim Wirt gefeiert. Es gab Spanferkel, gespendet von Richard Schrott. Am 30. September war wieder eine Übung in Rinnberg. Anschließend gab es im Feuerwehrheim ein Spanferkel, gestiftet von Erwin Graßl und das Bier von Schweiger Hermann. Es war eine lange Sitzung und um 12 Uhr sagte Schmid Stefan, dass er im Waldgebiet Kompanie Winkl einen Düngestreuwagen gesehen hat, der ganz versteckt war. Alle anwesenden Feuerwehrmänner machten sich auf den Marsch und gingen in den Wald. Der Wagen wurde gefunden und hernach schmeckte wieder der Rest vom Spanferkel. Wie sich durch die Ermittlung der Polizei herausstellte wurde der Wagen in Oberstimm gestohlen. Vom Besitzer, Herrn Openheim, bekamen wir 80 DM Finderlohn für die Kasse.

10. Dezember 1978
Für Kommandant Rottmair wurde 1978 für 40 jährige Dienstzeit das goldene Ehrenkreuz eingereicht. Anlässlich einer Bürgerversammlung im Gasthaus Schrott, wozu auch Kreisbrandrat Siebenhändl, M.d.L. und stellvertretender Landrat Hans Kohlmann, Kommandant Fuchs von Rohrbach, Bürgermeister Alois Abel erschienen waren.

10. Juli 1976
Am 10. Juli 1976 wurde in Rinnberg eine Großübung durchgeführt. Es waren die Wehren Rohr, Waal, Gambach und Rohrbach beteiligt. Angenommenes Brandobjekt war das Anwesen Obermeier Martin. Das Wasser wurde vom Oberflurhydranten bei Maier in Rohr entnommen. Die B-Leitung war 430 Meter. Im Bild oben Kreisbrandmeister Niedermair bei der Übungsansprache in Rohr beim Gerätehaus.

02. Januar 1976
Am 2. Januar 1976 hat nachts 11 Uhr bei Jungwirth der Holzschuppen gebrannt. Wasser wurde aus dem nahegelegenen Hydranten entnommen.

12. April 1975
Am 12. April 1975 waren es einhundert Jahre, dass die Freiwillige Feuerwehr Rohr gegründet wurde. Aus diesem Anlass wurde im Gasthaus Schrott eine Feier abgehalten. Geladen waren dazu die Feuerwehr Mitglieder mit Frauen und Freundinnen und die Bevölkerung. Es waren rund 70 Gäste. Die Gemeinde Rohrbach stiftete 350 Mark, die Brauerei Pörnbach 1 hl Bier, Ertlmeier Georg ein Spanferkel. Penker Isidor und Röhl Gerhard auch ein Spanferkel. Ein Ferkel wurde dazu noch gekauft und die 3 Ferkel wurden gegrillt von Inderst Anton. Für Musik sorgte Herr Lichtl und Gabelsberger aus Wolnzach. Bürgermeister Schwarzmeier, Vorstand Ziegelmeier Josef und die Kommandanten Fuchs Ignatz und Kellermann Josef waren auch anwesend. Bürgermeister Penker Isidor sprach der Feuerwehr ein Lob aus und hofft auf weiterhin gute Kameradschaft. Kommandant Rottmair bedankte sich bei allen Spendern und alle die beigetragen haben das Fest zu verschönern. Es war eine schlichte aber recht gesellige, lustige Unterhaltung. Es dauerte bis in der Früh um 4 Uhr.

27. April 1962
Bei einem Brand durch Blitzschlag bei Penker Jakob Rohr Nr. 26 konnte telefonisch keine Verbindung mit anderen Wehren hergebracht werden. Erst nach zwei Stunden kam die Wolnzacher Wehr, aber da war der Brand schon unter Kontrolle. Niederbrannt ist Stall mit Scheune. Gespritzt wurde mit 1 B und 2 C Rohren mit einer T.S. 4. Das Wasser wurde am nahen Bach entnommen.

16. Februar 1960
Die erste schriftlich festgehaltene Aufzeichnung zu einem Einsatz im Feuerwehr-Stammbuch datiert aus dem Jahr 1960. Darin heißt es: „Am 16. Februar 1960 früh 2 Uhr hat bei Neufeld Georg der Holzschuppen mit Wagner Werkstatt gebrannt. Es war nichts mehr zu retten, denn das trockene Werkholz brannte wie Zunder. Das Löschwasser wurde vom Wildmoser seinem kleinen Weiher entnommen. Zur Zeit hatte der nähergelegene Weihe vom (Beische) Penker Isidor kein Wasser. Gelöscht wurde mit der T.S.4. Die Brandursache blieb ungeklärt.

1875
Aus der Stamm-Liste der Feuerwehr Rohr geht hervor, dass das erste Mitglied, Kasper Königer, der Rohrer Feuerwehr am 12. April 1875 beigetreten ist.

Somit dokumentiert die Stamm-Liste den Beginn unserer Wehr. Neben dem Beginn dokumentiert die Liste auch noch andere interessante und kuriose Ereignisse der Rohrer Feuerwehr und Dorfgemeinschaft. Die auf den nächsten Seiten aufgeführten Ausschnitte und Berichte wurden aus der Stammliste der Feuerwehr entnommen und sollen dem Leser ein paar Einblicke in die vergangene Zeit geben.